vCell. Report

vCell. die virtuelle Zelle im Deutschen Technikmuseum Berlin

Live Interviews
„Wie viel verdient man als Wissenschaftler in England? Wie lange studiert man in Frankreich? Warum gibt es überhaupt das Humangenomprojekt? Und wie funktioniert eine Sequenzierung?“
Live mit Cambridge, Yokohama, Berlin und Paris sind die Besucher der Ausstellung „vCell. die virtuelle Zelle“ derzeit verbunden. In der „Genom-Station“ richten sie stündlich ihre Fragen an Wissenschaftler aus Instituten, die am Humangenomprojekt beteiligt sind. Das Spektrum der Fragen ist vielfältig – vom Werdegang der Forscher bis zu ihrer Haltung zu ethischen Fragen der Genomforschung.

Prominente Besucher
Seit Mittwoch ist die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin geöffnet. Etwa 1000 Besucher begeben sich dort jeden Tag auf die Reise ins Innerste unseres Körpers, zu den Zellen – unter ihnen auch Prominente wie die deutsche Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard. Aus ihrem Tübinger Labor stammen die Zebrafisch-Embryonen, denen man unter dem Mikroskop beim Wachsen zuschauen kann – bevor sie sich zu ihren ausgewachsenen Artgenossen in den großen Aquarien gesellen.

Ein besonderes Andenken an die Ausstellung kann man im Chromosomenpark mitnehmen: Ein Foto der eigenen Speichelzellen unter dem Fluoreszenzmikroskop, die eigene DNA im Glasröhrchen oder sogar ein individuelles DNA-Profil. Und wer wissen will, was nach der Genomforschung kommt, der kann in der Proteinstation die Medikamentenentwicklung der Zukunft kennen lernen. Im Gesundheitspark schließlich kann man den täglichen Kampf unseres Immunsystems gegen unerwünschte Eindringlinge erleben.

Der „vCell. Film“
Ein Highlight erwartet die Besucher auch noch am Ende der Ausstellung: Der „vCell. Film“ ist eine Geschichte über Liebe im Großen und im Kleinen. Über drei Leinwände zeigt der Film in einer Kombination aus Real- und animierten Teil, was in unseren Zellen passiert, wenn unsere Gefühle verrückt spielen.

„T-Shirt oder Käppi?“
Das ist dann die Frage für die aufmerksamen Besucher, die alle anderen Fragen schon beantwortet haben. Denn wer vor Ort an den verschiedenen Terminals das „vCell. Quiz“ lösen kann, kann sich im Zellcafé einen Preis abholen. Interessant: Frauen stehen eher auf T-Shirts, Männer mehr auf Käppis. Gut, dass man die Wahl hat.

„Lange Nacht der Wissenschaften“
Noch bis Sonntag wird „vCell. die virtuelle Zelle“ geöffnet sein. Am Samstag, zur „langen Nacht der Wissenschaften“ wird man sogar bis spät in die Nacht auf die Reise gehen können: Mindestens bis Mitternacht rechnen die Veranstalter mit regem Publikumsverkehr.

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