Live-Übertragung aus der Ausstellung
Vom 5. bis 14 Juli 2002 haben wir an dieser Stelle live aus dem Deutschen Museum München die Highlights der Ausstellung “vCell. die virtuellen Zelle” übertragen.
Live-Übertragung aus der Ausstellung
Vom 5. bis 14 Juli 2002 haben wir an dieser Stelle live aus dem Deutschen Museum München die Highlights der Ausstellung “vCell. die virtuellen Zelle” übertragen.
Hier beginnt und endet der Rundgang durch die virtuelle Zelle. Auf einer dreiwandigen Projektionsfläche werden Bilder aus dem Reich der Zellen gezeigt. Ein Riesenchromosom und ein Zellmodell geben einen Einblick in den Aufbau der Zellen. Eine große Schautafel erklärt die Details dazu.

Vor der Weltkarte finden die Live-Interviews mit Wissenschaftlern weltweit statt. Australien, Italien, die Schweiz, die USA und Deutschland sind dabei. Daneben kann man in der Genomstation Zebrafisch-Eiern unter dem Binokular beim Wachsen zusehen oder die Vielfalt dieser Fische im Aquarium bewundern. Historische Exponate illustrieren zudem die letzten 100 Jahre Genomforschung.

Der Chromosomenpark lädt in ein Genforschungs-Labor ein: Hier kann man Wissenschaftlern beim Isolieren von DNA zusehen, verstehen, was bei einer PCR passiert und die eigenen Speichelzellen unter dem Mikroskop betrachten. Dazu kann man beim Chromosomenschach die Regeln der Vererbung spielerisch verstehen.

Die Proteinstation steht im Zeichen moderner Medikamenten-Entwicklung und Produktion. Neue Wirkstoffe werden heute am Computer gesucht, und die Proteinfabrik der Zellen hilft dabei, diese Wirkstoffe herzustellen. Wie das geschieht und wie die Forscher dabei vorgehen, lässt sich vor Ort erleben. Ein Regenwald-Szenatio stellt die Vielfalt der natürlichen Wirkstoffe dar.

Über fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes, 175 Millionen sind es weltweit – Tendenz steigend. Denn die häufigste Form der Zuckerkrankheit ist in erster Linie ein Wohlstandsleiden. Fettreiches Essen, Übergewicht, Bewegungsmangel und steigende Lebenserwartung sind die wichtigsten Gründe, dass sich der früher „Alterszucker“ genannte Diabetes-Typ 2 immer weiter ausbreitet. Vom selteneren „juvenilen“ Diabetes-Typ 1 ist dagegen nur jeder zwanzigste Zuckerkranke betroffen.
Die Proteine lassen uns leben. Sie bewerkstelligen alle Aufgaben, die innerhalb und außerhalb unserer Zellen nötig sind. Entsprechend unterschiedlich sind ihre hoch angepassten Strukturen.
Zwanzig verschiedene Bausteine, wie Perlen einer Kette aneinander gereiht, bilden die Vielfalt der Natur. Die Perlen sind Aminosäuren, die Kette ist ein Protein: Bei der Herstellung der Proteine in der Zelle wird die Reihenfolge der Aminosäuren festgelegt, danach bildet das Protein seine Gestalt. Die Abfolge der Aminosäuren nennt man die Primärstruktur.
Im Frühsommer tanzen kleine Lichter an feuchten Waldrändern. Feen? Elfen? Irrlichter? Nein, es sind Glühwürmchen. Und was wir da beobachten können, ist ein außergewöhnlicher Paarungstanz.
Viele Krankheiten entstehen, wenn das Wechselspiel der Proteine im Körper gestört ist. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Eiweißstoffe nicht in der richtigen Menge zur Verfügung stehen, oder wenn sie in ihrer Struktur so weit von der Norm abweichen, dass ihre Funktion beeinträchtigt ist. Grund dafür ist immer eine Mutation des entsprechenden Genes oder der Bereiche des Erbguts, die für die Regulierung des Genes zuständig sind.