Jan 04
Vor 600 Millionen Jahren wurden Zellen sozial.
Einige von ihnen gaben ihr Einzelgänger-Dasein auf und schlossen sich mit anderen zusammen. Damit bildeten sie die Grundlage für die weitere Entwicklung des Lebens auf der Erde.
Im Menschen gibt es gut 200 verschiedene Zellarten. Es gibt Spezialisten wie die Nervenzellen mit ihren Hunderten feiner Arme oder die roten Blutkörperchen, die allein dem Transport des Sauerstoffs dienen. Und es gibt Generalisten, die Stammzellen, aus denen alle anderen Zellen hervor gehen.
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Dez 31
Unser Urahn, das Geißeltierchen
Die Jahreswende ist die Zeit der Rückblicke. Dabei kann man ziemlich weit gehen: Amerikanische Forscher haben neue Erkenntnisse über die jungen Jahre des Lebens auf der Erde gewonnen. Und sie präsentieren uns einen Vorfahr, der nur sehr entfernte Ähnlichkeit mit uns hat.
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Aug 05
Fehlende Verbindungen zwischen bestimmten Hirnteilen machen deutsche Forscher für das Stottern verantwortlich. Wie sie im Fachmagazin „Lancet“ berichten, war bei einer von ihnen untersuchten Gruppe von Stotterern ein Teil des Sprachzentrums schwächer mit dem motorischen Zentrum des Gehirns verknüpft als bei einer Kontrollgruppe ohne Sprachfehler. Die in der Studie benutzte Methode könnte helfen, Stotterer früher als bisher zu erkennen und ihnen eine Therapie anzubieten.
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Jun 25
Im Frühsommer tanzen kleine Lichter an feuchten Waldrändern. Feen? Elfen? Irrlichter? Nein, es sind Glühwürmchen. Und was wir da beobachten können, ist ein außergewöhnlicher Paarungstanz.
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Jun 03
Der zelluläre Schleimpilz Dictyostelium discoideum befindet sich an der Grenze zwischen einzelligen und vielzelligen Organismen: Bei Nahrungsknappheit bilden die einzelnen Amöben einen hochspezialisierten Verband, in dem sich viele Zellen opfern, um das Fortbestehen einiger weniger zu sichern.
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Mai 03
Die kleinsten Lebewesen der Welt
Auf dem Punkt am Ende dieses Satzes hätte eine halbe Million von ihnen bequem Platz. Sie leben in kochendem Wasser und lieben Schwefel, Wasserstoff und Kohlendioxid. Sie kleben stets an ihrem etwas größeren Verwandten Ignococcus, zu Deutsch „Feuerkugel“. Und sie sind eine wissenschaftliche Sensation: Das Bakterium, das Regensburger Forscher 120 Meter tief im Meer nördlich von Island gefunden haben, ist ein lebendes Fossil und zeugt vermutlich von den Anfängen des Lebens auf der Erde.
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Feb 25
Die so genannten Morphogene steuern die Entwicklung im Embryo. Entscheidend dafür ist ihre jeweilige Konzetration – eine Größe, die jedoch von der Temperatur und vielen anderen Einflüssen abhängt und zudem von Embryo zu Embryo variiert. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass sich dennoch fast alle Embryos normal entwickeln. Amerikanische Wissenschaftler haben dieses Phänomen jetzt bei der Fruchtfliege genauer untersucht. Dabei stießen sie auf einen molekularen “Rauschfilter”, der die Schwankungen ausgleicht.
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Feb 11
Erstmals gefilmt: Wie Vakuolen verschmelzen
Das Innere von Zellen ist durch Membranen in verschiedene Bereiche unterteilt. Darunter finden sich auch bläschenförmige Gebilde, so genannte Vesikel oder Vakuolen. Wissenschaftler konnten nun erstmals im Detail filmen, wie Vakuolen miteinander verschmelzen. Die entstandenen Videos bieten einen faszinierenden Einblick ins Innere von Zellen und bieten überraschende Erkenntnisse über den Mechanismus der Membranfusion.
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Dez 24
Sie sind die Stiefkinder jedes Weihnachtstellers. Dabei dürften ein paar Nüsse vor dem Wein durchaus hilfreich sein: Vitamin E, das in Nüssen reichlich vorkommt, könnte Nerven vor manchen Auswirkungen des Zellgiftes Alkohol schützen. Wichtiger ist jedoch, dass das Vitamin allgemein gegen die schädlichen Wirkungen oxidierender Substanzen hilft. Damit könnte es auch bei altersbedingten Nervenkrankheiten wie Alzheimer nützlich sein.
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Dez 04
Es war ein weiter Weg von der ersten Zelle bis zum Mensch (Evolution der Zellen). Noch rätselhafter ist jedoch, wie die ersten Zellen auf der Erde entstanden sind. Offenbar lernten vor ungefähr 4 Milliarden Jahren organische Makromoleküle sich zu replizieren und Stoffwechsel zu betreiben. Sie grenzten sich mit einer Membran aus Lipiden von der Umwelt ab und begannen als Urzelle das Leben auf der Erde. Doch das ist nicht die ganze Antwort.
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