Archiv der Kategorie: Genomstation
Die Modelle – Wen interessieren Maus-Gene?
Das menschliche Erbgut ist komplett bekannt, wozu sich also Kopfzerbrechen über das Genom von Zebrafisch oder Maus machen? Oder über ein Unkraut wie die Ackerschmalwand? Doch die Entschlüsselung des Genoms von anderen Wirbeltieren, Insekten, Würmern, Pflanzen und Hefen macht durchaus…
Die Technik – Schrotschuss aufs Genom
„Das“ menschliche Erbgut gibt es gar nicht. Denn jeder Mensch ist anders. Deshalb wurde für das Humangenomprojekt die genetische Information mehrerer Menschen entschlüsselt und gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner gebildet. Wessen Erbgut sequenziert wurde, wird bis heute geheim gehalten.
Die Geschichte – Das Unmögliche möglich machen
Größenwahn – das war das Humangenomprojekt am Anfang für viele Wissenschaftler. Erstmals schlugen im Dezember 1984 amerikanische Wissenschaftler vor, alle drei Milliarden Bausteine des menschlichen Erbguts komplett zu entschlüsseln – eine für die damalige Technologie unlösbare Aufgabe. Doch das Projekt…
Ethische Dimensionen der Genforschung
Gläserner Mensch?
Jetzt wissen wir, dass wir noch nichts wissen. Die Biologie unseres Daseins ist viel komplizierter als die Forscher bislang dachten. Wir kennen den Bauplan des Lebens, aber wir verstehen ihn noch lange nicht. Das ist beruhigend.
Der kleine Unterschied
Alle Menschen sind gleich – zumindest zu 99,9 Prozent ihrer Erbinformation. Jene 0,1 Prozent unserer Gene sind es, die unsere Individualität begründen, die Haarfarbe, Schuhgröße und Hautpigmentierung festlegen.
Die Träger dieser Erbinformationen sind die Chromosomen im Zellkern. Sie bestehen aus…