Was lebt, vermehrt sich. Selbst die Viren, die keinen eigenen Stoffwechsel haben, erfüllen diese einfache Regel: Ihr einziges Lebensziel ist die eigene Reproduktion. Ohne Vermehrung gibt es also kein Leben – aber Sex ist dafür eigentlich nicht nötig.
Eine neue Dimension von Sex
Dass Bakterien Sex haben können, ist seit 55 Jahren bekannt – wenn man dafür den Begriff von “Sex” weit genug fasst. Nun haben haben amerikanische Forscher Bakterienzellen mit Hamsterzellen in flagranti erwischt: Die Bakterien hatten Teile ihres Erbguts auf die Tierzellen übertragen. Für viele Forschungsbereiche von der Medizin bis zur Gentechnik könnte diese Entdeckung weit reichende Folgen haben.
Eine Chemotherapie tötet Zellen, die sich teilen. Deshalb wird sie gegen Tumore eingesetzt, denn Krebszellen teilen sich unkontrolliert. Doch zugleich greift die Therapie auch normale teilungsfähige Körperzellen an, wie etwa in Haarwurzeln oder Darmschleimhaut – schwere Nebenwirkungen sind meist die Folge. Weit spezifischer könnten Viren wirken: Wenn es gelingt, sie so zu verändern, dass sie nur Tumorzellen befallen, könnten sie zielsicher töten. Forscher haben nun gezeigt, dass dies für bestimmte Tumorarten möglich ist.
Mutationen sind der Motor der Evolution. Ohne sie gäbe es keine Veränderung und damit keine Möglichkeit, sich einer veränderten Umwelt anzupassen. Ohne Mutationen wäre die Erde ein lebloser, trostloser Ort.
Klon ist nicht gleich Klon
“Cc”, die erste Klonkatze der Welt, hat dunkle Streifen in ihrem weißen Fell. Seine Erbgutspenderin Rainbow hingegen ist eine so genannte Schildpattkatze, hat also dreierlei Fellfarben: orange, dunkle Streifen und weiß. Die zwei Tiere sehen also unterschiedlich aus, obwohl sie genetisch identisch sind.
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